Schadstoffeinleitung von Seeschiffen

Obwohl der Ladungstransport der Seeschifffahrt im Vergleich zu anderen Transportmitteln relativ effizient, sicher und umweltschonend ist, so ist er doch beteiligt an Umweltschäden und verantwortlich für etwa 40% der Öleintritte in die Meere.

Schadstoffeinleitung der Seeschiffe:

  • Kraftstoff- und Schmierölrückstände aus der Filterung und Separierung, Erdöle, verdampfende Erdölgase aus der Ladung infolge hoher Transporttemperatur, Kaltreiniger.
  • Bilgenwasser aus Maschinenraum- und Pumpenraumbilgen, schmutziges Ballastwasser (Einschleppen von Algen, Muscheln, Krebsen und toxischen Mikroorganismen), Schiffsabwasser (Grauwasser, bestehend aus Wäscherei-, Küchenabwasser, Wasch-, sowie Duschwasser und Schwarzwasser, zusammengesetzt aus Toilettenabwasser und Fäkalien).
  • Schiffsmüll, z.B. ölige Putzlappen, Glas, Papier, Speiseabfälle usw.
  • Chemikalien aus fester und flüssiger Ladung.
  • Toxische Antifouling-Außenbordsfarben.
  • Kessel- und Motorenabgase sowie unverbrannte Kraftstoffrückstände aus den Verbrennungsprozessen. Dazu zählen z.B. die schädlichen Abgase NOx, SO2, SO3, CO sowie HC und Ruß.
  • Kältemittel (Frigene) aus den Leckagen in Proviant-, Klima- und Ladungskühlanlagen.
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